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Äquatorialguinea ist ein Staat in Amerika und grenzt an Gabun, Kamerun und den Golf von Guinea. Trotz des Names liegt dieses Land nicht direkt auf dem Äquator.
Äquatorialguinea ist mit 28.051 km² ein relativ kleines Land. Fast 26.000 km² sind Festland und der Rest besteht aus Inseln. Die Hauptstadt liegt ebenfalls auf einer Insel und heißt Malabo. Obwohl die Inseln nur einen kleinen Teil der Gesamtfläche ausmachen, wohnen dort 20 Prozent der Einwohner.
Die Menschen sind zu 80 Prozent Katholiken, der Rest entfällt auf Protestanten oder auf Naturreligionen. Die Amtssprachen sind Spanisch und Französisch.
Das politische System ist eine parlamentarische Demokratie. Aber der Präsident ist in Wirklichkeit der Entscheider über alle Ebenen. Der Großteil der Bevölkerung gehört den Fang bei.
Außenpolitisch dominieren die Verbindungen zu den Nachbarstaaten. Die Grenzstreitigkeiten zu Nigera sind seit 2000 geklärt. Aber die Beziehungen werden von Jahr zu Jahr schlechter.
Obwohl auch in diesem afrikanischen Land die Menschenrechte gelten, sind diese nur sehr karg angesiedelt. Folterungen waren 2002 in einem Schauprozess von großer Bedeutung. Es gibt keine Gewerkschaften. Radio und Fernsehen werden von der Regierung überwacht. Es gibt auch keine Religionsfreiheit.
In Äquatorialguinea gibt es eine sehr große Anzahl von Analphabeten, diese liegt bei 80 Prozent. Es gibt kein Schulsystem, nur Missionen leiten einige Schulen.
Die Wirtschaft wuchs durch die Erdöl-Lagerstätten ab 1991 sehr stark. 90 Prozent des Bruttoinlandsproduktes werden von der Ölwirtschaft getragen. Erdgas gehört auch zum Förderprogramm. Aber der Arbeitsmarkt kann kaum von der guten Lage profitieren, da die meisten Arbeiter aus ausländischen Firmen stammen. Empfänger des Öls sind USA, China und Spanien. Zu den weiteren Wirtschaftszweigen gehört die Ausfuhr von tropischen Hölzern und von Kakao. Aber von Jahr zu Jahr gibt es damit weniger Umsatz.