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Albanien ist ein Staat in Südosteuropa. Seine Nachbarländer sind Montenegro und Serbien, Mazedonien und Griechenland. Das Land liegt direkt an der Adria und am Ionischen Meer. Insgesamt sind es 362 Kilometer Küstenlinie.
Das Land hat ungefähr die Fläche wie unser Bundesland Brandenburg und die Einwohnerzahl liegt bei 3,5 Millionen Menschen.
Der Großteil der Landesfläche besteht aus bergigem Land. Zwei Drittel sind Bergland oder Hochgebirgsregionen. Nur eine schmale Schwemmlandebene erstreckt sich von Norden nach Süden. An den Küsten gibt es viele Lagunen und Feuchtgebiete. Am dichtesten sind die Küsten, Täler und Hügelländer besiedelt. Einige Teile des Landes sind fast nicht bewohnt.
Das Klima im Land kann man als subtropisch-mediterran beschreiben. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 16 Grad Celcius. Alle Flüsse münden in die Adria. Die größten Flüsse sind Mat, Shkumbin, Seman und Vjosa.
Fast 70 Prozent der Bevölkerung lebt auf dem Land. Fast 95 Prozent der Einwohner sind Albaner. Im Süden gibt es ein paar Griechen und andere kleine Gruppen. Man kann die Albaner in zwei große Gruppen einteilen: Gegen und Tosken. Diese unterscheiden sich kulturell und sprachlich.
Seit 1990 bemerkt man eine Verschiebung der Bevölkerung. Viele Einwohner siedelten nach Italien, Griechenland oder in andere EU-Staaten über. Die Städte und Dörfer veröden regelrecht. Vor 1990 hatten sie die höchste Geburtenrate, aber seitdem Verhütungsmittel nicht mehr illegal sind, kommen auf eine Frau circa 2 Geburten.
Viele der Albaner haben keine Religion angenommen. 1968 bis 1990 war es ein atheistischer Staat. Aber viele besinnen sich auf ihre Ahnen zurück und nehmen diese Religion an. In Sunniten, Bektaschi, orthodoxe Christen und Katholiken kann man die Bevölkerung aber einteilen.
Albanien ist eine parlamentarische Republik. Der Gesetzgeber ist das Albanische Parlament.
Das Straßensystem ist von dem Relief des Landes geprägt. Die meisten Straßen führen entlang der Flüsse, wobei aber auch die Berge überquert werden. Die Fernstraßen führen fast immer nach Tirana, der Hauptstadt. Erst Ende 2000 wurde eine autobahnähnliche Strecke eröffnet. Dort wird maximal 120 km/h gefahren.
Die Eisenbahnstrecken wurden alle nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut. Meist waren es Freiwillige oder Studenten, die diesen Bau ermöglichten.
Der wichtigste Hafen in Albanien ist der von Durres. Aber auch andere kleine Häfen gibt es. Diese bilden die Verbindung nach Italien oder Griechenland.
Es gibt nur einen zivilen Flughafen. Dieser liegt in Tirana. Die Albanian Airlines fliegen nach Deutschland oder in andere Länder.
Die Wirtschaft in Albanien hat strukturelle Probleme. Die Geldgeber kommen meist aus dem Ausland. Der Tourismus ist auch eher noch in der Anfangsphase. Die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft. Fast die Hälfte der Einwohner gilt als arm.
Eines der großen Probleme ist die Infrastruktur. Die Versorgungswege sind eher schlecht und auch die Wasserversorgung ist sehr mies. Im Winter sind Stromausfälle normal. Daher kommen ausländische Investoren nicht ins Land und die albanischen Unternehmen haben es schwer.
Der Tourismus kann sich nicht richtig entwickeln. Im Jahr 2004 hatte man nur 735 Millionen Dollar Einnahmen in diesem Wirtschaftszweig.
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