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Algerien liegt im Nordwesten von Afrika und ist eine Demokratische Volksrepublik. Nach dem Sudan ist es das zweitgrößte Land auf dem Kontinent.
Das Land wird im Norden bewohnt, dort befindet sich auch das Atlasgebirge. Im Süden herrscht die Wüste Sahara vor und bietet kaum menschlichen Lebensraum.
Die Sahara nimmt 85 Prozent der algerischen Fläche ein. Algerien hat meist ausgetrocknete Flusstäler. Nur wenn Regenfälle stattfinden, verwandeln sich diese in reißende Flüsse.
Das Klima im Land ist unterschiedlich. Im Norden herrscht mediterranes Klima, im Süden herrscht aber extreme Trockenheit. Meist fallen im Winter die Niederschläge. Je näher man zur Wüste kommt, desto weniger gibt es solche Regenfälle. In der Wüste können Temperaturschwankungen von bis zu 20 Grad und mehr vorkommen.
Die Pflanzenwelt ist sehr karg. Fast 80 Prozent haben keine Vegetation und die Wälder haben einen Anteil von gerade mal 2 Prozent. Man versucht aber, die Wälder aufzuforsten und die Wüste nicht weiter ausbreiten zu lassen.
Wo es genügend Wasser gibt, können sich Sträucher ausbreiten. Auch Zedern und Gräser kann man finden. Die Tierwelt besteht größtenteils aus Gazellen, Wüstenfüchsen, Springmäusen, Schlangen, Echsen und Skorpionen.
Die Bevölkerung besteht zu 70 Prozent aus Arabern, der Rest sind verschiedene Berberstämme. 96 Prozent der Bevölkerung wohnen im Norden auf gerade mal 20 Prozent der Fläche. Über die Hälfte der Menschen leben in Städten, die meist in Küstennähe liegen. Durch die hohe Arbeitslosigkeit wandern viele Einwohner ab
Algerien gehört zu den reichsten Ländern in Afrika. Ab dem 60. Lebensjahr bekommt jeder Bürger Altersrente. Aber die Arbeitslosigkeit wird nicht bezahlt, daher entstehen viele soziale Probleme.
Obwohl die medizinische Versorgung verbessert werden konnte, ist sie immer noch unzureichend.
Die Amtssprache ist Arabisch. Aber auch Französisch spielt eine wichtige Rolle. 70 Prozent der Einwohner haben Arabisch als ihre Muttersprache. Der Rest spricht die so genannten Berbersprachen. Diese findet man besonders im Süden des Landes.
Die Staatsreligion ist der sunnitische Islam. Fast 99 Prozent haben diesen Glauben. Der Rest gehört meist dem Christentum an. Durch die vielen Massenmorde gehen viele zum Christentum über, aber ein Gesetz verbietet diese Missionierung.
Das politische System besteht aus einer Präsidialrepublik. Der Präsident wird auf fünf Jahre gewählt vom Volk. Dieser ernennt und entlässt die Ministerpräsidenten. Aber durch die allgemeine Unzufriedenheit der Bevölkerung haben auch islamistische Bewegungen Zulauf. Diese wollen einen islamistischen Staat bilden und nach den Regeln des Islams leben.
Seit Algerien unabhängig ist, werden immer mehr Bereiche verstaatlicht. Aber trotzdem möchte man eine ökonomische Liberalisierung erreichen und die privaten Unternehmen unterstützen. Der Hauptzweig ist die Landwirtschaft. Aber die Industrie nimmt immer weiter zu.
Die Verkehrswege liegen meist im Norden. Die Eisenbahnlinie verläuft parallel zur Küste und die Hafenstädte haben Anschluss daran.
Der Tourismus ist in Algerien noch in den Kinderschuhen. Es gibt zwar Flughäfen, die aber noch wenige Urlauber ins Land bringen. Hier bekommt man mehr Lloret Infos als alles andere. Man möchte 2008 bis 2010 ein S-Bahn-System bauen.
“Übersetzungen” in viele Sprachen
Nicht ganz so warm, jedoch auch mit Meer und Strand bietet sich die Insel Usedom als attraktives Urlaubsziel an.