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Angola liegt auf dem afrikanischen Kontinent im Südwesten. Seit 1975 feiert man am 11. November den Nationalfeiertag.
Das Land gliedert sich in eine schmale Niederung in der Nähe der Atlantikküste, und wird dann zur Landesmitte hin bergiger. Der höchste Berg ist der Moco, der 2619 Meter hoch ist. Im Osten durchfließt der Sambesi das Land.
Das Klima Angolas teilt sich in drei Klimazonen ein.
An der Küste und im Norden herrscht tropisches Klima. Das ganze Jahr über herrschen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Zwischen November und März herrscht die Regenzeit. Durch den Benguelastrom gibt es oft Nebel.
Der Süden des Landes und das Hochland in der Mitte werden vom gemäßigt-tropischen Klima beeinflusst. Im Winter gibt es große Unterschiede zwischen Tages- und Nachttemperaturen. Diese kann am Tag bei 25 Grad liegen und nachts bei 7-8°C. Dazu kommt noch eine Trockenheit.
Der Südosten ist es heiß und trocken, wobei die Nächte im Winter kalt sind und die Sommertage heiß sind. Die Niederschläge sind relativ gering.
Je nach Klimazone gibt es unterschiedliche Vegetation. Diese reicht vom tropischen Regenwald über Baumsavannen bis zur trockenen Grassavanne. Es gibt sogar an der Südwestküste einen Wüstenstreifen.
Die Tierwelt ist vielfältig. So gibt es Elefanten, Flusspferde, Geparden, Gnus, Krokodile, Strauße und Nashörner. Leider sind diese durch die Landwirtschaft bedroht, die sich immer weiter ausdehnt. Auch der Handel mit Elfenbein sorgt für die Minderung der Rassen.
Die größten Städte in Angola sind Luanda, Huambo, Bengeula, Lobito und Lubango.
Die Bevölkerung besteht aus drei Bantu-Volksgruppen. Jede dieser Gruppen spricht eine eigene Sprache. Portugiesisch ist eigentlich die Amtssprache, aber eher verbreitet sind Umbundu, Kimbundu oder Mbundu.
Für die Menschen in Angola ist die medizinische Versorgung eine Katastrophe. Nur 40 Prozent der Menschen können reines Trinkwasser erhalten. Viele Menschen müssen an normal heilbaren Krankheiten sterben. Dazu gehören Durchfallerkrankungen oder Atemwegsentzündungen. Ein Drittel der Bevölkerung ist auf fremde Hilfe in Bezug auf Lebensmittel angewiesen.
Auch die Kindersterblichkeit ist extrem hoch, sie liegt auf Platz Nummer zwei der Welt. Das durchschnittliche Alter liegt bei 44,6 Jahren.
Die Religion teilt sich zu 55 Prozent in Katholiken, 10 Prozent Protestanten und zu 35 Prozent Naturreligionen ein.
Das Land wurde früher von Portugal als Handelsposten benutzt. Daraus entstand dann die Kolonialisierung. Seit 1975 ist Angola unabhängig, aber der Bürgerkrieg wütete bis 2002.
Das politische System wird von einer Präsidentschaft bestimmt.
Angola gehört zur achtgrößten afrikanischen Volkswirtschaft. Aber durch die langen Jahre des Bürgerkrieges leidet das Land jetzt noch unter den Folgen. Viele Menschen haben keine Arbeit und 75 Prozent leben unterhalb der Armutsgrenze.
Aber durch die Bodenschätze konnte Angola in den letzten Jahren an Wirtschaftwachstum zulegen. Es ist sogar aktuell das größte in Afrika. Hauptbestandteil ist die Förderung von Öl.
Aber auch die Landwirtschaft ist ein großer Sektor, der 85 Prozent der Arbeiter Lohn gibt. Angebaut wird Kaffee, Zuckerrohr und andere Produkte. Das Problem sind aber auch die Landminen. Viele Bauern weigern sich, die Felder zu bewirtschaften. Daher kann das Land seine Nahrungsmittelnachfrage nicht vollständig decken.
Die Industrie besteht hauptsächlich aus der landwirtschaftlichen Erzeugung.
Alarmierend sind die zahlen der Kinder, die nicht zur Schule gehen. Und nach der 5. Klasse geht die Besuchsrate gegen 6 Prozent.
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