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Armenien ist ein Staat im Kaukasus (Vorderasien). Seit 1991 ist es unabhängig, da die UdSSR aufgelöst wurde.
Die Landesfläche erstreckt sich über 29.800 km² und ist ungefähr so groß wie das deutsche Bundesland Brandenburg. Die Landesbevölkerung zählt rund drei Millionen Menschen.
Ein Großteil der Fläche Armeniens ist Gebirgsland. Der höchste Berg ist der erloschene Vulkan Aragaz mit 4090 Metern.
Das Land hat Bodenschätze. Dazu zählen Kupferoxide, Molybdän, Eisen und Gold. Aber auch Uran, Halbmetalle und Schmucksteine werden gefunden. Weiterhin finden die Mineralwasserquellen ihre Verwendung zu Heilzwecken oder im alltäglichen Leben.
Der größte See Armeniens ist der Eriwan, der eine Fläche von 940 km² hat. Die längsten Flüsse sind Aras, Worotan, Kasach, Hrasdan und Debed.
Das Land liegt eigentlich in der subtropischen Zone. Da es aber große Höhenunterschiede hat, wird das Gebiet in verschiedene Klimaeinheiten geteilt. Zum einen gibt es da die Meere, die das Klima ausgleichen, aber dann gibt es noch die hohen Gipfel, die starke Schwankungen begünstigen. In den Flachen Gegenden gibt es kontinentales Klima, mit heißen Sommern. In den bergigen Bereichen ist das Klima kühler. Es gibt aber auch Teile mit subtropischen und sehr trockenem Klima.
Die Tier- und Pflanzenwelt ist sehr vielfältig. So gibt es Salzpflanzen. Bis zu 1400 Metern findet man viele Artemisia. In den höheren Teilen gibt es dornige Sträucher und andere Stachelpflanzen. Der Baumbestand ist auf 8-10 Prozent gesunken.
Die Tierwelt wird von Reptilien dominiert. Aber auch Wildschweine, Schakale, Rehe, Nerze, Möwen und Adler bewohnen die Niederungen. In den Steppen wohnen Nagetiere, aber auch Braunbären, Wildkatzen und Wölfe.
Die Bevölkerung besteht fast nur aus Armeniern. Nur ein paar Randgruppen mit Kurden, Russen und Aramäern gibt es noch. Der Bevölkerungszuwachs ist negativ. Viele wandern nach Russland aus.
Die vorherrschende Religion ist das orientalisch-orthodoxe Christentum.
Der Mittelpunkt des Lebens ist die Familie. Sie spielt in Armenien die oberste Rolle. Die Kindererziehung obliegt den Frauen. Das Alter wird hoch geachtet.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Museen in Eriwan. Am bekanntesten ist die nationale Kunstgalerie mit über 16.000 Werken.
Seit dem 21. September 1991 ist Armenien unabhängig. Das Parlament wird von der Nationalversammlung gewählt für jeweils vier Jahre.
1988 traf ein starkes Erdbeben das Land. Viele Gebiete haben jetzt noch Folgen von damals zu beseitigen. Nach der Unabhängigkeit gerieten sie in eine Wirtschaftskrise. Durch Konflikte ist zum Beispiel die Eisenverbindung zu Georgien geschlossen. Seit 1997 kann aber ein konstanter Wirtschaftszuwachs verbucht werden.
Die Landwirtschaft beruht weitgehend auf den Anbau von Obst, Gemüse und Tabak. Die Bodenschätze machen auch einen großen Teil der Wirtschaftsanteile aus.
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