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Aserbaidschan ist ein Land zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus. Im Norden grenzt das Land an Russland, im Nordwesten an Georgien, im Süden an Iran und im Westen an Armenien.

Die Hauptstadt ist Baku und ist eine bedeutende Hafenstadt am Kaspischen Meer. Das Staatsgebiet umfasst 86.600 km².

Zum Staatsgebiet gehört auch die Autonome Republik Nachitschewan, die 15 Prozent der Fläche ausmacht. Diese grenzt an die Türkei.

Der höchste Berg ist der Bazardütü mit 4466 Metern. Der größte See ist der Sarisu mit 67 km².

Die Hälfte des Landes ist mit landwirtschaftlichen Flächen bedeckt. Nur 11,5 Prozent sind mit Wald bedeckt und 1,6 Prozent mit Wasser.

Die Tiervielfalt ist mit 18.000 Arten sehr umfangreich.

Aserbaidschan liegt in der subtropischen Klimazone. Aber durch das Relief gibt es viele Unterschiede. In den niedrigen Gebieten herrscht Halbwüsten- und Steppenklima vor, an den Küsten ist eher das subtropische Klima typisch.

In der Hauptstadt Baku leben über eine Million Menschen, damit ist sie auch die größte des Landes. Die Gesamtbevölkerung beträgt fast 10 Millionen Einwohner. Der Großteil gehört zum turksprachigen Volk der Aserbaidschaner.

Die am weiten verbreitete Religion ist der Islam.

Die Politik ist eine Präsidialpolitik mit einem Ein-Kammer-Parlament. Seit 1995 gibt es die aktuelle Verfassung.

Das Eisenbahnnetz umfasst über 2000 Kilometer. Das Straßennetz ist mit fast 25.000 Kilometern sehr umfangreich und der Großteil ist auch gut ausgebaut. In Baku gibt es einen internationalen Flughafen.

Die Wirtschaft wächst sehr schnell. Das hängt mit der sich ausdehnenden Erdölindustrie zusammen. Diese bildet auch den wichtigsten Zweig der Wirtschaft. Aber trotzdem lebt fast die Hälfte der Menschen unterhalb der Armutsgrenze.

Das Öl bringt zwar Devisen in das Land, aber Aserbaidschan ist auch ein Land mit hoher Korruptionsrate.

Die Aserbaidschanische Küche ist sehr der türkischen Küche ähnlich. Es gibt sogar Gerichte, die in beiden Ländern traditionell sind.