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Die Bahamas sind eine Gruppe von Inseln, die einen Inselstaat bilden und auf Grund ihres hohen Preisniveaus nicht gerade für einen Familienurlaub geeignet sind. Dieser liegt im Nordatlantik und ist ein Teil der Westindischen Inseln.

Sie liegen südöstlich von den USA und nordöstlich von Kuba. Sie gehören aber zu Mittelamerika. Insgesamt gibt es 700 kleine Inseln, wovon aber nur 30 bewohnt sind.

Der höchste Punkt auf den Bahamas ist der Mount Alvernia mit 63 Metern auf Cat Island. Die größte Insel ist aber Andros mit 5.957 km².

Das Klima ist subtropisch. Grund dafür ist die Abkühlung durch Nordamerika. Im Sommer erreicht die Durchschnittstemperatur 28°C und der Winter ist meist nie kälter als 20°C. Das liegt am warmen Golfstrom.

Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Nassau und Freeport. Wenn man die Einwohnerzahlen beider Städte zusammenzählt, dann wohnen drei Viertel der Bevölkerung in den beiden Gebieten. Nassau hat über 200.000 Einwohner und ist damit mit Abstand die größte Stadt des Staates.

Die Bevölkerung ist im durchschnitt sehr jung. Fast 30 Prozent sind jünger wie 15 Jahre. Der Bevölkerungswachstum liegt bei 0,7 Prozent jährlich. Frauen werden durchschnittlich 69 Jahre alt und Männer nur 62 Jahre. Das mag wohl auch an dem Problem Aids liegen. 3 Prozent der Bevölkerung leben mit dem Virus. Die Bevölkerung setzt sich zu 85 Prozent aus Afroamerikanern und der Rest teilt sich in Europäer und Asiaten auf. Die Amtssprache ist Englisch, aber es wird auch haitianisches Kreol gesprochen.

Die vorherrschenden Religionsgruppen sind die Baptisten, Anglikaner und die römisch-katholische Kirche.

Seit 1973 sind die Bahamas ein souveräner Staat und sind Mitglied im Commonwealth of Nations. Das Oberhaupt ist dadurch die Königin Elisabeth II, wird aber durch einen Generalgouverneur vertreten.

Die Landwirtschaft ist sehr unterentwickelt. Das liegt daran, dass es kaum Flächen gibt, die dafür nutzbar wären. Es wird nur für den Eigenbedarf produziert, was aber nicht ausreicht. Nur einige moderne Farmen produzieren Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Zitrusfrüchte und Ananas, die aber in den Export gehen.

Einige Hölzer werden für den Schiffbau und die US-amerikanische Papierindustrie gebraucht. Auch die Fischerei wird nur für den Eigenbedarf gemacht.

Die Industrie beschränkt sich auf ein paar Kleinbetriebe, die sich dem Schiffbau und der Gewinnung von Meersalz verschrieben haben.

Hauptzweig der Wirtschaft ist der Tourismus. In diesem Bereich werden 60 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung gebraucht. Der Luft- und Seeverkehr ist gut ausgebaut. Aber es gibt keine Eisenbahn.

Großes Problem der Bahamas ist der internationale Drogenhandel, der auch die hohe Mordrate erklärt.

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